Baumpatenschaften

Jetzt Baumpate werden!
>>Unsere Baumliste ansehen

Baumspender

Chronik - Förderverein Parkanlagen Reichenbach/Vogtland e.V.

Winterzauber 2018

erschienen am 29.01.2018
Winterzauber 2018
Woba-Chefin Daniela Raschpichler, CDU-Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas und Frank Lorenz vom Vorstand der Kunsthalle Vogtland (von links) waren ein Team beim Glühwein Wettausschank.

Zum fünften Winterzauber sind Tausende Besucher in den Reichenbacher Stadtpark gekommen. Die meisten genossen den Tag - aber eben nicht alle.


Reichenbach. Winterzauber? Na, ja! Mit Winter hatte das Wetter am vergangenen Wochenende eigentlich so gar nichts zu tun. Dennoch strömten zum fünften Winterzauber der Wohnungsbaugesellschaft Reichenbach (Woba) - wie schon im Vorjahr - Tausende Besucher in den Reichenbacher Stadtpark. Durch Regen und Nässe der letzten Tage waren die Wege aufgeweicht und boten nicht gerade optimale Bedingungen.


Der Feierlaune der Reichenbacher und ihrer Gäste tat das keinen Abbruch. Wer einmal dort war, blieb in der Regel auch eine Weile. Schon anhand der parkenden Autos war zu erkennen, dass diesmal Gäste von weiter weg angereist waren. "Ich hatte noch nie so viele Anfragen wie in diesem Jahr, aus Chemnitz, dem Erzgebirge und allen möglichen Orten", sagte Woba-Geschäftsführerin Daniela Raschpichler. Einer habe sogar angefragt, ob es Schneekanonen gibt. Doch so weit wollen es die Veranstalter zusammen mit den beteiligten Partnern nicht treiben.


"Wir wollen eine Möglichkeit der Begegnung in einer Zeit schaffen, in der sonst nicht viel los ist", so die Geschäftsführerin. Recht machen kann sie es ohnehin nicht jedem, wie Gespräche bei der Veranstaltung oder eine Debatte auf der Internetplattform Facebook bewiesen. Die einen hatten mehr erwartet, die anderen waren begeistert, einige kritisierte das Programm, andere fanden es toll. Manche lasteten den Veranstaltern gar den fehlenden Schnee und die matschigen Wege an.


Ein Teil der Besucher fand die große Fläche vom Buchenhügel bis zur Wartehalle gut, anderen hatte der kompakte Aufbau am Pavillon vom Vorjahr besser gefallen. "Wir haben extra unsere Familienfeier verschoben, damit wir hier sein können", sagte Mandy Turreck aus Ruppertsgrün, die mit Kind, Schwester, Mutter und anderen Familienangehörigen angerückt war. "Der Winterzauber ist immer schön und man trifft Leute, die man sonst nicht sieht. Mir persönlich hat es besser gefallen, als es noch wochentags war, denn da war es nicht so voll."


Zu Beginn der Veranstaltung wurde der Wettbewerb vom vergangenen Jahr neu aufgelegt. Daniela Raschpichler, die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas (CDU) und Frank Lorenz vom Förderverein Kunsthalle sowie OB Raphael Kürzinger (CDU), Hagen Sczepanski von der Wirtschaftsvereinigung Vogtland und Enrico Fischer vom Tennisclub VTC 1892 Reichenbach verkauften Glühwein für einen guten Zweck. Das erste Team nahm 360,50 Euro für die Kunsthalle ein, das zweite 410 Euro für den VTC.


"Das Puppentheater hat die Leute vom Trinken abgehalten, sonst hätten wir noch mehr in der Kasse gehabt", sagte Reichenbachs OB bei der Geldübergabe. Daniela Raschpichler nutzte die Chance, um ihre Wettschulen zu begleichen. "Ich habe mit Madlen Schulz gewettet, dass sie kein Interview mit Ursula von der Leyen (CDU) bekommt und verloren", gestand die Geschäftsführerin und übergab eine Flasche Prosecco. Die Verteidigungsministerin war im August bei einem Treffen mit Frauen in Treuen gewesen, das Interview wurde im Vogtlandradio gesendet. Madlen Schulz und Uwe Schwarz hatten den Winterzauber gemeinsam moderiert. Sie kündigten zwei Auftritte des Puppentheaters an, bei denen auf dem Platz vor der Wartehalle kein Durchkommen mehr war, denn die Kinder folgten gespannt dem Kalif Storch oder der größenwahnsinnigen Fischersfrau. Zwischendurch spielte die Big Band der Musikschule Vogtland. Die Netzschkauer Musikanten übernahmen das Zepter für den Fackel- und Lampionumzug, der mit beeindruckender Länge den kompletten Park umrundete. Die Feuerspieler setzten dem Programm mit allerlei Kunststücken inklusive mehrere Meter hohem Funkensturm die Krone auf. Auch sie mussten mit dem rutschigen Untergrund zurechtkommen.